Ihre Ziele erreichen – mit Bravour und Leichtigkeit

 In Lifestyle, Tipps

Liebe Blogleser*innen, herzlich willkommen zu unserer zweiten Blogausgabe in diesem Jahr. 2020 ist ja immer noch recht frisch und schenkt uns somit viel Zeit und Spielraum für neue Ideen, Pläne und Ziele. 😊

Haben Sie Pläne für die weiteren 11 Monate geschmiedet? Vielleicht geht es Ihnen so wie uns und Sie haben Anfang des Jahres einige Ziele für die nächsten 12 Monate auf Ihre persönliche Agenda gesetzt?

Die Liste kann hierbei sehr vielfältig sein, sie kann Vorsätze wie beispielsweise „gesünder leben“, „mehr Obst und Gemüse essen“, „ausreichend Sport treiben“, „viel Zeit mit der Familie (oder dem Partner) verbringen“, „endlich das Rauchen aufgeben“, etc. beinhalten.

Manch einer nimmt sich tapfer vor, wenigstens dreimal pro Woche morgens vor der Arbeit ein Lauftraining zu absolvieren – oder nach Feierabend regelmäßig in der Schwimmhalle seine Bahnen zu ziehen, als gesunden Ausgleich zum Sitz-Job.

Das ist oftmals nicht so einfach wie man glaubt, und auch, wenn man seinen Tag gut durchtaktet und der Ansicht ist, alles zu schaffen – manchmal gewinnt nach einem anstrengenden Arbeitstag der Müßiggang, was an sich gesehen nicht weiter schlimm ist, solange es keinen Dauerzustand einnimmt.

Privat kann man auch mal sagen: „Für heute ist es genug“. Auf den Unternehmeralltag bezogen sieht das jedoch meist ein bisschen anders aus…

Too much to do…

Womöglich haben Sie sich vorgenommen, wichtige Dinge künftig stets gleich zu erledigen und nicht mehr auf die lange Bank zu schieben? Vielleicht haben Sie dies sogar in Ihre Neujahrsvorsätze eingebaut?

Zum Beispiel die Buchführung täglich auf dem neuesten Stand zu halten, alle Papiere am Tagesende ordentlich abzuheften und die Ablage wirklich zu erledigen – anstatt im Postkörbchen Türme zu bauen, auf denen sich täglich neues Sediment in Form von Staub ansammelt… 😉

Oder Sie wollten endlich ihre Homepage aufhübschen und SEO-freundlich pflegen; ein neues Produkt oder eine Dienstleistung entwickeln, etc. Unser Tag hat 24 Stunden, doch auch wenn wir noch so viel zu erledigen haben, wird sich an dieser Zeitspanne nichts ändern.

Stark anfangen und schwer nachlassen… Ja, genau dies kann passieren, wenn man seine Ziele nicht von Herzen verfolgt (oder sich viel zu viel vornimmt, so dass einem auf der Zielgeraden schnell die Puste ausgeht). Fast jeder hat Vorhaben und Ziele – und erreicht sie am Ende ggf. nicht, weil andere To-dos reingrätschen.

5 goldene Fragen

Wie können wir es angehen, unsere Ziele zu erreichen? Zunächst einmal: Welche Ziele möchten Sie verwirklichen, und zwar ohne dabei den Überblick zu verlieren?

An dieser Stelle möchten wir Ihnen gerne einen spannenden Buchtipp mit auf den Weg geben: „Der Selbstentwickler“ von Jens Corssen. Wenn Sie von ihm noch nicht gehört haben: Jens Corssen ist kognitiver Verhaltenstherapeut, deutscher Diplompsychologe, psychologischer Berater sowie Experte für mentale Selbstführung – und Buchautor dieses empfehlenswerten Werkes!

Das Buchkapitel „Will ich mein Ziel wirklich erreichen?“ beinhaltete für uns so etwas wie ein kleines „Aha-Erlebnis“, denn bereits bei der Zielsetzung lohnt es sich, in sich hineinzuhören und seine tatsächlichen Prioritäten zu (er)kennen.

Jens Corssen ermutigt seine Leser, sich folgende Fragen zu stellen:

Frage I – Möchte ich das von mir gesetzte Ziel de facto auch tatsächlich erreichen?

Ja, vielleicht, kann sein, ein bisschen? 😉 Kann man diese Frage aus dem Stegreif heraus mit einem „Ja“ beantworten, ist das bereits die halbe Miete. Kommt die Antwort eher zögerlich oder beginnt mit dem ambivalenten Wörtchen „Eigentlich…“, so ist man nicht wirklich bei der Sache – und vom Ziel womöglich wenig überzeugt.

In diesem Fall sollte man sich fragen, ob es sich auch tatsächlich um ein eigenes Ziel handelt, oder ob es uns jemand anders auf die Agenda gesetzt hat – und wir es nur annehmen. Befragen Sie in jedem Fall Ihr Bauchgefühl und horchen Sie tief in sich hinein, nämlich ob sich das Ziel wirklich „nach Ihnen“ anfühlt – oder womöglich doch nicht.

Frage II – Was benötige ich, um mein Ziel zu verwirklichen?

Hier kann man ins Nachdenken geraten! Halten Sie schriftlich fest, was Ihnen hierzu in den Sinn kommt. Was brauchen Sie? Geld? Zeit? Geduld? Vitamin B (Beziehungen)? Weiterbildung oder Sprachkenntnisse? Vielleicht einen Ortswechsel? Oder treffen sogar mehrere Aspekte zusammen? Müssten Sie mit einem großen „Paket“ in Vorleistung treten, bevor Sie Ihr Ziel erreichen?

Spätestens hier können gegebenenfalls die ersten Zweifel auftreten, etwa, wenn der Berg an Vorarbeit (zu) groß erscheint. Doch wenn Sie sagen: „Ich mache das! Ich möchte das! “, wird es Zeit für Frage III. 😊

Frage III – Woher bekomme ich, was ich für mein Ziel benötige?

Bei dieser Frage können Sie wieder notieren, was Sie alles für die Umsetzung brauchen; hier lohnt es sich, genau zu recherchieren, an wen Sie sich wenden und woher Sie Ihre Hilfe beziehen können.

Frage IV – Was ist der Preis und was muss ich dafür opfern?

Was muss man leisten, um das Ziel zu erreichen? Lohnt es sich wirklich? Überspitztes Beispiel: Wenn man über einen längeren Zeitraum jede einzelne Minute seiner Freizeit opfern und 24/7 einen von früh bis spät durchtakteten Alltag leben müsste, ist das Opfer aller Wahrscheinlichkeit nach zu hoch…

Auch hier halten Sie am besten wieder schriftlich fest, welche Opfer Sie bereit wären zu bringen – und was letztendlich dafür auf dem Spiel stehen würde.

Frage V – Wie wird mein Leben aussehen, wenn ich mein Ziel erreicht habe?

Kann ich mit dem Erfolg gut leben? Und was bringt der Erfolg mit sich, welche Konsequenzen ergeben sich hieraus? Wenn Sie zum Beispiel bislang als Einzelkämpfer unterwegs sind und Mitarbeiter beschäftigen möchten, dann visualisieren Sie, wie sich Ihr Arbeitsalltag verändern wird, wenn Sie künftig Angestellte haben.

Welche Verpflichtungen bringt dies mit sich, die man unter Umständen so noch gar nicht bedacht hat? Und: Können Sie diese Verpflichtungen leisten?

Wer jede dieser goldenen Fragen mit einem deutlichen „Ja“ beantworten kann, hat in jedem Fall hervorragende Chancen, sein Ziel auch tatsächlich zu erreichen. 😊

Strategien zur Zielerreichung

Dieser kleine Fragenparcours war die erste Hürde, geschafft! Nun gilt es, mit Strategie und Ausdauer am Erfolg der Ziele zu arbeiten. Hierfür finden sich sicherlich mehrere Möglichkeiten und letztendlich muss jeder für sich herausfinden, welches Tool ihm am meisten zusagt, womit er gerne arbeiten möchte.

Wir möchten Ihnen jedenfalls an dieser Stelle die 3×3-Strategie ans Herz legen!

3×3

Die 3×3-Strategie geht auf den amerikanischen Coach und Bestseller-Autor Michael Hyatt sowie seine Tochter Megan Hyatt-Miller zurück und soll dabei unterstützen, Ziele in facto zu erreichen; stetig auf sie hinzuarbeiten und dabei den Überblick nicht zu verlieren.

Kernaussage: Mit dieser Methode lässt sich die Wahrscheinlichkeit verdreifachen, dass man seine Ziele tatsächlich auch erreicht! Hierzu legt man in 3 Schritten jeweilig 3 Aufgaben/ Ziele fest (deswegen auch der Begriff „3×3-Strategie“).

Schritt 1: Stecken von 3 Quartalszielen

Es ist besser, sich einige wenige Ziele zu setzen und konsequent darauf hinzuarbeiten, als sich zu viele Ziele zu setzen und am Ende den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen.

Lt. Hyatt-Miller nehmen sich viele Menschen schlichtweg zu viel vor, manche haben zu Jahresbeginn gleich dreißig oder mehr Ziele auf ihrer Agenda und gehen in der Annahme, diese alle auch erreichen zu können!

Wie bereits erwähnt, oftmals grätschen wichtige To-dos dazwischen, das Kerngeschäft erfordert viel Aufmerksamkeit – manchmal müssen dringende Aufgaben eingeschoben werden, etc. All dies lenkt von den eigentlichen (wichtigen) Zielen ab.

Aus diesem Grund ist es hilfreich, sich wirklich auf wenige, dafür aber auf grundlegende Ziele zu beschränken. Anstatt enthusiastisch zu viele Ziele auf dem Plan zu haben, ist es völlig ausreichend, pro Quartal maximal 3 Ziele anzupeilen – und auf diese Weise seinen Erfolg zu multiplizieren 😊

Stellen Sie sich zunächst 3 Fragen:

  1. Was ist Ihnen in den kommenden 3 Monaten besonders wichtig, was liegt Ihnen am Herzen?
  2. Was muss besonders dringend erledigt werden, bzw. in diesem Quartal zu Ende gebracht und abgeschlossen werden?
  3. Wofür haben Sie Kapazitäten frei?

Besonders wichtig: Die letzte Frage – sie hilft Ihnen dabei, sich nicht zu verzetteln, denn lt. Hyatt ist es sinngemäß so: Hat man 15 Prioritäten gleichzeitig auf dem Schirm, kommt es aufs Gleiche heraus, wie überhaupt keine zu haben!

Beispiel: Sie haben ein kleines Unternehmen und stellen – nur als Beispiel – Silberschmuck her. Ihre Ziele könnten wie folgt aussehen:

  • Einen Umsatz von 100.000 erwirtschaften
  • Einen Onlineshop aufbauen und ins Netz bringen
  • Einen Geschäftspartner oder stellvertretenden Geschäftsleiter suchen und einstellen, der Sie in allen Belangen (wie u. a. der Mitarbeiter- und Unternehmensführung) unterstützen und entlasten kann. Schließlich sind Sie Silberschmied!

Bestimmt fallen Ihnen an dieser Stelle noch mehr (auf Ihr Unternehmen zugeschnittene) Aspekte ein…

Schritt 2: Festlegen von 3 wöchentlichen Etappenzielen

Sie haben Ihre Ziele für die kommenden 3 Monate festgelegt? Prima, dann geht es nun an die „Kleinarbeit“. Wenn Sie sich wöchentliche Etappenziele stecken, mit denen Sie auf Ihre Quartalsziele hinarbeiten, wird Ihnen dies dabei helfen, fest und sicher auf dem von Ihnen gesetzten Kurs zu bleiben.

Legen Sie dafür am besten gleich zu Wochenbeginn drei Aufgaben fest, welche Sie Schritt für Schritt näher an Ihr Ziel führen. Zum Wochenende können Sie dann (überschaubar) darauf zurückblicken, was Sie in den vergangenen Tagen zielführend erledigen konnten! Das erfordert zugegebenermaßen eine gewisse Disziplin, doch es ist hilfreich und lohnt sich.

Wie aber findet man seine 3 Aufgaben für die Woche? Hierbei erweist sich das Eisenhower-Prinzip (nach dem früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower) als sehr nützlich. Mit seiner Hilfe unterteilen Sie Ihre Aufgaben und sortieren Sie nach Priorität in die nachfolgenden Kategorien:

Wichtig und dringlich: Diese Aufgaben haben den größten Wert für die Erreichung Ihrer Ziele – am besten sofort (und selbst!) erledigen.

Wichtig, jedoch nicht dringlich: Diese Aufgaben sind wichtig, haben jedoch noch Zeit. Es reicht daher aus, sich für die Erledigung eine Deadline zu setzen.

Dringlich, aber nicht wichtig: Diese Aufgaben sollten schon zeitnah bearbeitet werden, doch dies kann auch jemand anderes übernehmen – die Aufgaben können somit delegiert werden.

Weder wichtig noch dringlich: Unter diese Kategorie fallen sämtliche Aufgaben, die nicht unbedingt zielführend sind und bei denen es zudem egal ist, wann man sie erledigt. Im Zweifel unerledigt lassen und lieber Kraft für die ersten beiden Kategorien aufwenden!

Beispiel: Rufen wir uns unser kleines Silberschmuck-Unternehmen in Erinnerung. Möchte sich der Inhaber des Unternehmens der oben genannten Aufgaben annehmen, so könnte er seine Wochenaufgaben etwa wie folgt formulieren:

  • Eine Stellenanzeige verfassen und auf verschiedenen Plattformen (Jobbörse, Xing, LinkedIn, etc.) posten
  • Ein Konzept für den Onlineshop erstellen
  • Verschiedene Web-Agenturen kontaktieren, um entsprechend Angebote für Design und Bau des Onlineshops einzuholen

Schritt 3: Bestimmen der täglichen To-dos

Schritt 3 der 3×3-Strategie hilft Ihnen schließlich dabei, Ihre wöchentlichen Etappenziele und letztendlich auch Ihre Quartalsziele zu erreichen. Bei Ihrem Morgenkaffee legen Sie in Ruhe fest, welche 3 Aufgaben Sie im Laufe des Tages (immer zielführend gedacht!) abarbeiten möchten.

Natürlich können Sie auch mehr machen, wenn Sie diese 3 Aufgaben erledigt haben, aber heben Sie sich auch ein bisschen etwas auf und vergessen Sie niemals, dass die Pause ein wichtiger Teil der Arbeit ist. 😊

Ihre 3 Tagesaufgaben haben den Nutzen, dass Sie zum einem vorwärtskommen und zum anderen das gute Gefühl genießen können, tatsächlich etwas geschafft zu haben. Wie auch immer Ihr (Feier)Abend aussieht, Sie konnten die Erledigung 3 wichtiger Aufgaben verbuchen, die am Ende für Ihr Unternehmen zielführend sind und Sie voranbringen – das ist ein tolles Gefühl!

Zurück zu unserem kleinen Shop für Silberschmuck: Unser Unternehmer möchte immer noch einen zweiten Geschäftsführer beschäftigen, letztendlich schmiedet er seinen Schmuck selbst und möchte den Fokus weiterhin auf diese kreativschaffende Aufgabe legen. Seine 3 Tagesaufgaben könnten also so aussehen:

  • Einen aussagekräftigen und spannenden Text für das Jobangebot verfassen und die Anforderungen wie Aufgaben genau beschreiben
  • Das Stellenangebot lektorieren lassen, z. B. über eine/n Mitarbeiter*in oder jemanden aus dem Familien- oder Freundeskreis
  • Im Internet nach geeigneten Jobportalen recherchieren oder mit jemandem sprechen, der in dem Bereich schon Erfahrung sammeln konnte, z. B. eine/n befreundete(n) Unternehmer*in

Auch Ihre Tagesaufgaben sortieren Sie wieder nach Prioritären, und zwar wählen Sie hier wieder jene, die Ihr Unternehmen am ehesten voranbringen. Schreiben Sie Ihre Ziele immer auf und schauen Sie sich diese regelmäßig an, um sie sich zu vergegenwärtigen!

So verlieren sie nichts aus den Augen. Sie können diese im Kalender notieren, sicherlich auch papierfrei im Handy oder im Computer. Oder Sie gestalten ein schönes farbenfrohes Kanban-Board – und behalten somit alles im Blick 😊

Last but not least

Liebe Blogleser*innen, und wenn Sie ein Ziel erreicht haben, so darf dies ruhig gefeiert werden, z. B. mit der Belegschaft beim Lieblingsitaliener – zu leckerer Pizza und Tiramisu! 😊

Ja, und damit sind wir auch erneut am Ende unseres Blogs angelangt und hoffen, dass Sie Ihre Ziele erreichen – im unternehmerischen Sinne wie auch privat.

Wichtig ist nur, dass man seine Ziele kontinuierlich verfolgt und auch wenn man mal einen Tag lang das Gefühl hat, dass gerade heute einmal wirklich nichts klappen will (kommt vor!).

Solange man immer wieder auf seine Zielgerade zurückkehrt und letztendlich auf dem Weg bleibt, ist alles bestens. Auf diese Weise kann man sichtbar schöne Erfolge verbuchen und gleichzeitig Wachstum generieren.

Wenn unser Blog Ihr Interesse auf MEHR geweckt hat und Sie gerne MEHR erfahren oder richtig durchstarten möchten, aber noch nicht so recht wissen wie: Unser Coaching kann Ihnen dabei helfen, Potenziale aufzuspüren, zusätzliche Ressourcen freizusetzen, Stärken zu erkennen, Ziele festzulegen und kontinuierlich darauf hinzuarbeiten – damit Ihr Unternehmen wächst und bestens gedeiht. Kontaktieren Sie uns gerne, wir freuen uns!

Für heute wünschen wir Ihnen in jedem Fall eine gute und erfolgreiche Zeit, bleiben Sie gesund und halten Sie stets Kurs!

Herzlichst, Ihr Team Everding + Schulz

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