Inspiration

 In Lifestyle, Tipps

Die Suche nach Impulsen mit Aha-Effekt!

„Die Inspiration ist ein solcher Besucher, der nicht immer bei der ersten Einladung erscheint.“ – Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893), russischer Komponist

Liebe Blogleser*innen, wir befinden uns gerade im schönsten Mittsommer und haben bereits die Hälfte des Geschäftsjahres hinter uns. Für viele Unternehmen (auch für uns) sowie für die meisten Arbeitnehmer ist die erste Jahreshälfte erneut wie im Flug vergangen, und gerade die jetzt anstehende Urlaubszeit bietet vielen Menschen noch einmal die Möglichkeit, durchzuatmen und zu überlegen, wo man im Leben gerade steht.

Ist es so, wie man es sich vorgestellt oder erhofft hat? Ist man dort angekommen, wo man hinwollte – oder befindet man sich quasi noch „auf seiner eigenen Reise“? Die zweite Jahreshälfte ist angebrochen und es zudem fällt nicht leicht sich auszumalen, dass Ende nächsten Monats – im August – wieder Lebkuchen und Schokoladenweihnachtsmänner in den Ladenregalen stehen! Das Jahr verging gefühlt noch schneller als sonst!

Lässt man die vergangenen Tage (oder auch Jahre) Revue passieren, kann es sein, dass beim einen oder anderen das Gefühl entsteht, irgendwie „festzustecken“, ohne Inspiration zu sein… Der Arbeitsalltag und die tägliche Routine tragen sicherlich ihr Übriges dazu bei.

Was kann man tun – privat oder auch als Unternehmer – wenn man das Gefühl hat, auf der Stelle zu treten und nicht recht voranzukommen? Wenn man in seinem Kopf ein Knäuel von Gedanken vorfindet – aber (noch) keinen greifbaren Faden, an dem man anknüpfen kann?

Der Schlüssel hierzu: Inspiration

Fast jeder, der fest im Berufsleben steht, hat sich einmal in einem dieser besonderen Augenblicke wiedergefunden, in denen irgendwie „nichts da zu sein scheint“. Nichts – außer einer gewissen Leere – eine weiße Leinwand, ein weißes Blatt Papier – und scheinbar kein Funken Inspiration.

Eine essenzielle Frage ist darum: Wie lange wird so ein Leerlauf-Moment dauern? Vielleicht zwei Tage oder doch eine Woche? Einen ganzen Monat oder gleich sechs Wochen? Und wie läuft es in dieser Zeit mit dem Unternehmen weiter – in Sachen Sichtbarkeit und SocialMedia?

Bleibt man während der kreativen Blockade im Planquadrat verharrend stehen? Oder sucht man gezielt nach neuen Ideen und Wegen, um diese unbehagliche Stagnation zu überwinden?

Frischer Wind!

In solchen Fällen braucht man in erster Linie frischen Wind in Form von Inspiration! Doch wie kann man zu Inspiration gelangen – ob nun für die eigene Weiterentwicklung oder den Fortschritt des Unternehmens? Den ersten Lösungsansatz (und ein wahres Füllhorn an Inspiration) bieten an dieser Stelle zum Beispiel Podcasts, Blogs, Webinare oder Blinkist.

Scheint man gerade in einem kreativen Tief festzustecken, so muss man wissen, dass es gar nicht erforderlich ist, von einem auf dem anderen Tag „alles hinzuwerfen“. Oftmals reichen schon kleine Weichenumstellungen aus, sich neu zu sortieren, neu zu orientieren und zu inspirierenden Ideen zu finden.

Doch zu diesem neuen Mindset muss man erst einmal gelangen, und hierzu braucht es Impulse, die auch nicht unbedingt mit der eigenen Situation zu tun haben müssen. Darum: Sammeln Sie alles, was Ihnen so in die Quere kommt, auch Dinge, die nicht zu passen scheinen, können zu Geistesblitzen führen. 😊

Weitere Impulse

Eine für Unternehmen sehr empfehlenswerte (und passende) Zeitschrift ist zudem das Magazin mit gleichem Namen „Impulse“. Auch können wir interessante und hochinspirierende Gespräche mit Geschäftspartnern oder Firmenkunden führen, die uns quasi eine Art Mentor sind und beispielsweise auf einem spezifischen Fachgebiet dem eigenen Unternehmen gegenüber mehr Erfahrung besitzen.

Begegnungen/Kontakte bieten uns die hervorragende Möglichkeit der Weiterentwicklung – wenn wir bereit sind, uns im Gespräch auf unser Gegenüber einzulassen.

Role Models – Vorbilder

Gibt es vielleicht ein Vorbild in Ihrem Leben? Wenn ja, dann schauen Sie sich doch einfach einmal an, was Ihr Role Model so gemacht hat. Ein Vorbild kann uns Orientierung bieten und viel zu unserer eigenen Inspiration beitragen. Sicherlich geht es nicht darum, genau das abzukupfern oder zu kopieren, wie unser Vorbild agiert hat, es geht vielmehr um den Spirit – die Inspiration; wie das Vorbild seine Probleme angegangen ist und schließlich lösen konnte.

Gerade wenn die Art der Lösung völlig ungewöhnlich gewesen ist, kann dies sehr beflügeln. Gibt es kein wirkliches Vorbild, so können wir uns mit spannenden Persönlichkeiten befassen, die irgendwann einmal ihr eigenes Leben komplett umgekrempelt haben und auf diese Weise zu neuen Erkenntnissen gekommen – und damit zu einer ganz neuen Zufriedenheit gelangt sind. (Und damit vielleicht sogar noch mehr Erfolg hatten als je zuvor…)

Ablenkung hilft

Eine fabelhafte Idee für Inspiration bietet uns Ablenkung, denn eine grübelnde Gedankenspirale ist kein guter Ratgeber für Inspiration. Sucht man nämlich angestrengt nach Ideen, kann es geschehen, dass man keinen Schritt weiterkommt.

Oftmals kommen die besten Lösungsansätze tatsächlich dann, wenn man etwas völlig anderes macht und das eigentliche Thema gedanklich ausklammert. Bekannt ist diese Technik als REST (Random Episodic Silent Thinking). Statt sich den Kopf zu zermartern, einfach etwas völlig anderes tun und damit für Ablenkung sorgen.

Natürlich helfen uns auch kleine Auszeiten, Spaziergänge, Wanderungen – um den Kopf frei zu bekommen, etwa an frischer kühler Luft! Den Blick über freie und möglichst unbesiedelte Landschaften schweifen lassen; ganz bei sich selbst sein!

Auch wenn dies „zu einfach“ klingen mag, so kann doch gerade das Zwiegespräch mit sich selbst (in der Natur) zu neuer Inspiration führen. Sich dabei ganz auf sich selbst konzentrieren, sich selbst und seinen eigenen Gedanken zuhören; am besten mit Blick auf den fernen Horizont, um den eigenen Horizont zu erweitern. 🌅

Geben Sie sich Raum für Spontanität

Ein minutiös getakteter Terminplaner ist meist Killer jeglicher Inspiration, vergleichbar mit einem Gerüst oder einem eng geschnürten Korsett. Es sind die vorgefertigten Pläne und straffen Strukturen, die unsere eigene Inspiration blockieren.

Wer von morgens bis abends komplett durchgetaktet lebt, wird meist nur wenig Luft haben, um neue Ideen entwickeln zu können und am Ende nur noch reagieren, statt zu agieren.

Inspiration kommt meist spontan, besonders wenn Spontanität auch ausgelebt wird. Hierfür kann man seinen Tag einfach mal ganz intuitiv gestalten; sich treiben lassen und nur das tun, wonach einem der Sinn steht. Seien sie gespannt auf die Ideen, die Sie dabei haben werden!

Etwas verrückt, doch: Notieren Sie auch Ihre schlechten Ideen

Ideen müssen nicht immer gut sein, sie können auch so schlecht sein, dass man sich kaum wagt, sie auszusprechen. Das müssen Sie auch gar nicht, Sie können diese aber für sich notieren, denn oft kommen uns – bevor man zu wirklich guter Inspiration gelangt – erst einmal Ideen, die völlig daneben zu sein scheinen. 😊

Geben Sie auch diesen einen (schriftlichen) Raum, selbst wenn sie Ihnen vollkommen abstrus erscheinen. Natürlich werden Sie sich hüten, schlechte Ideen umzusetzen, dennoch kann das Notieren mieser Einfälle hilfreich sein!

Auf diese Weise schreiben Sie sich „etwas von der Seele“, und auf der anderen Seite kann auch aus schlechten Ideen eine positive Eingebung, ein Aha-Erlebnis folgen! Ein Versuch ist es in jedem Fall wert.

Kopf(Manege) frei für neue Auftritte!

Zugegeben, „Inspiration gewinnen“ sagt sich leichter, als es für viele Menschen ist – doch letztendlich besteht unser ganzes Leben aus Inspiration. Bereits als Kleinkinder wurden wir durch unsere Eltern/Großeltern inspiriert und wollten die Dinge nachmachen, die sie uns vorgelebt haben. Ob es das stolz präsentierte erste Spiegelei ist, das ein Kind zubereitet oder einfach nur die schöne Sandburg am Strand – allen Dingen geht zunächst Inspiration voraus.

Der Unterschied zum reinen „Abkupfern“ besteht ja wie schon erwähnt darin, dass man seine eigenen Ideen und Nuancen in das zu Schaffende mit hineinbringt und aus der neugewonnenen Inspiration für sich das herauszieht, was man (für sein weiteres Vorwärtskommen) braucht.

Hierzu gibt es viele Möglichkeiten – in erster Linie brauchen wir „Köpfchen“ und frische Luft, so wird etwa beim Spazierengehen oder Wandern das Gehirn besser durchblutet und arbeitet insgesamt effektiver. Und manchmal reicht ein „schneller Tapetenwechsel“ vom Schreibtisch raus in die Natur! Ideen hierfür:

  • Spazierengehen im Park
  • Shinrin Yoku (japanisches Waldbaden) – entschleunigtes Spazierengehen im Wald mit bewusstem Genießen des kühlen Mikroklimas und dem tiefen Einatmen von moosiger und würziger Waldluft
  • Wandern in schönen Landschaften mit Weitblick, möglichst raus aus der City

Weitere Möglichkeiten bieten uns

  • Das Hören von ansprechenden Podcasts
  • YouTube-Kanäle von Coaches/Speakers
  • Entsprechende Buchlektüre, z. B. Stöbern bei Blinkist
  • Zeitschriften, Magazine und Journale

Weitere Ideen für „Brain Food“

Unser Gehirn liebt Neues – auch wenn uns die moderne Arbeitswelt im Allgemeinen nicht viel Spielraum für Abenteuer lässt. Wir haben im Prinzip alles, was wir benötigen und „tüfteln“ weniger als beispielsweise noch unsere (Ur)Großeltern. „Wir hatten ja nichts!“ – und dennoch ist gerade die ältere Generation in der Lage gewesen, innovativ aus „Nichts“ unglaublich viel zu machen.

Vor diesen Herausforderungen stehen wir heute nicht mehr, wenngleich die Menschheit heute mit neuen Baustellen konfrontiert wird. Doch als einzelne Personen können wir uns (um Inspiration zu gewinnen) auch auf „kleine Abenteuer“ einlassen, selbst wenn diese auf den ersten Blick nicht spektakulär erscheinen mögen. Auf den Punkt gebracht: Einfach mal etwas anders machen! Neue Dinge ausprobieren. 😊

  • Nehmen Sie einen anderen Weg zur Arbeit als gewöhnlich.
  • Gehen Sie auch zum Feierabend einen anderen Weg als sonst.
  • Drehen Sie sich auf Ihrem Weg einfach einmal um und betrachten Sie die Umgebung, die Sie gerade hinter sich gelassen haben.
  • Fahren Sie nicht mit dem Auto, sondern probieren Sie den Bus oder die Straßenbahn aus.
  • Benutzen Sie die Treppe statt des Aufzugs (das ist zudem gesund).
  • Schnuppern Sie in Ihrem Unternehmen in Abteilungen rein, die Sie sonst nie besuchen!
  • Gehen Sie ein bisschen im Unternehmensgebäude spazieren und entdecken Sie interessante Ecken, Verwinkelungen, Lichtverhältnisse, etc.
  • Wenn Sie Rechtshänder sind, versuchen Sie einfach einmal mit Links zu schreiben (und umgekehrt).
  • Lesen Sie etwas über ein Thema, mit dem Sie sich vorher noch nie beschäftigt haben! Beispielsweise über Biogasanlagen in der Landwirtschaft oder über Austernzucht in Japan.
  • Entdecken Sie andere Kulturen via Doku oder Zeitschrift.
  • Schreiben Sie einen Brief mit Papier und Feder!
  • Essen Sie Ihr Pausen-Bento an frischer Luft.
  • Genießen Sie eine Speise, die Sie noch nie zuvor probiert haben.
  • Wenn es möglich ist, nehmen Sie ganz spontan einen Tag Auszeit von der Arbeit.
  • Gehen Sie in ein Café und lauschen Sie den Gesprächsfetzen anderer Menschen.
  • Besuchen Sie den Wochenmarkt und nehmen Sie die Gerüche der verschiedenen Produkte wahr.
  • Schauen Sie Bilder und Fotos einmal aus einer anderen Perspektive an – drehen Sie sie herum!
  • Gucken Sie einen Film in einer Fremdsprache (ohne Untertitel).
  • Malen Sie ein Bild oder Mandala, probieren Sie sich in Zentangle.
  • Versuchen Sie, künstlerisch auch Ihre andere Hand einzusetzen. Wie sieht ein Pinselstrich aus, wenn Sie ihn wohl mit links führen (als Rechtshänder – und umgekehrt)?
  • Räumen Sie Ihre Wohnung um und stellen Sie Ihre Sitzmöbel beispielsweise mit Blick zum Fenster.

Kurz gesagt: Machen Sie etwas anders als bisher. Durch diese Art von Perspektivwechsel kann man ungeahnte Inspiration gewinnen.

Vom Umgang mit unkreativen Phasen

In jedem Fall ist es wichtig, unkreative Phasen des inneren Stillstandes so rasch wie möglich zu unterbrechen (wenn diese Phase keine Erholungsphase darstellt). Förderlich kann sein, sich Notizen zu machen. „Wo bin ich jetzt – wo möchte ich künftig sein? Und wie möchte ich künftig sein?“

Auch hier lohnt es sich – wie schon bei den „schlechten Ideen“ – Papier und Stift zu verwenden, um dieses Schriftstück für sich persönlich handschriftlich zu fixieren und immer wieder griffbereit zu haben. Tipp: Ein kleines Schulschreibheft besorgen und stets bei sich tragen – für weitere Ideen, Ergänzungen, Geistesblitze, etc.

Wenn Sie beispielsweise Podcasts hören oder YouTube gucken, können Sie in dieses Heft weitere Punkte oder Zitate notieren, die Sie inspirierend finden. Ziehen Sie sich also alles heraus, was Ihnen nützlich erscheint – und auch wenn Sie etwas notieren, von dem Sie glauben, dass es völlig schräg ist: Es wird schon einen Sinn haben, wieso Sie es dennoch notieren. 😊

Seien Sie sich auch immer wieder darüber im Klaren, dass unser Erfolg eine bewusste Entscheidung ist – besonders wenn es um die Kreativität im eigenen Unternehmen geht. Immer wieder umdenken, Mind-setting, neue Wege beschreiten und durchaus auch den Mut besitzen, sich um 180 Grad zu drehen, wenn es für die eigene Entwicklung förderlich ist.

Das Angebot verändern, sich Gedanken über neue Zielgruppen machen; gerade von Unternehmern wird viel Kreativität gefordert, wenn es darum geht, Leerläufe zu überwinden und neue Wege zu finden.

Zu guter Letzt

Liebe Blogleser*innen, wie immer freuen wir uns, dass Sie uns bis zum Ende unseres Blogs gefolgt sind und hoffen, dass Sie auch diesmal das eine oder andere für sich mitnehmen konnten. Wenn Sie (oder Ihr Unternehmen) sich gerade selbst in einem Moment des kreativen Stillstandes befinden, so geben Sie in keinem Fall auf, sondern versuchen Sie stets, durch Inspiration zu neuen Ideen zu gelangen.

Wie heißt es oft so treffend: „Wenn Ihnen das Leben saure Zitronen schenkt, machen Sie Limonade daraus“. Nur – auf diese Idee muss man erst einmal kommen. Lassen Sie sich inspirieren und zu neuen Taten beflügeln, auch wenn der Weg in diesem Moment noch nicht klar vor Ihnen zu liegen scheint.

Im Endeffekt entscheiden unsere Ideen, was wir daraus machen. Das Ganze ist durchaus mit einer weißen Leinwand vergleichbar – auch wenn die Farben regelrecht „nur schon darauf warten“, mit dem Pinsel auf dem Canvas in Gestalt gebracht zu werden, so braucht man zunächst Inspiration und Ideen, was man überhaupt erschaffen/gestalten möchte!

Dieser Prozess der Inspirationsfindung unterscheidet sich kaum vom Leben eines Unternehmers. Wir helfen Ihnen übrigens gern dabei.

In diesem Sinne – eine schöne (und inspirierende) Zeit wünscht Ihnen

Ihr Team Everding + Schulz

Newsletter

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme zu, dass meine Angaben im Rahmen der Versendung von Newslettern erhoben und verarbeitet werden.

Letzte Beiträge
Schreiben Sie uns!

Nicht lesbar? Text ändern. captcha txt