It’s up to you, New Work, New Work!

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Der Wechsel allein ist das Beständige. – Arthur Schopenhauer (1788 – 1860, deutscher Philosoph)

Heute geht es um Neuerungen in der Arbeitswelt und frischen Wind in Unternehmen; um Traditionelles und Innovatives – und wie sich das neue Berufsleben zum Nutzen von Unternehmen an neue Gegebenheiten anpassen kann!

Neuerungen begegnet man ja oftmals mit einer größeren Portion Skepsis – viele Menschen setzen auf Tradition, auch wenn diese keinen wirklichen Mehrwert (mehr) beinhaltet. Offenbar ist es immer wieder die Aufgabe jüngerer Menschen, Gegebenheiten zu hinterfragen und Neues auszuprobieren – hingegen halten ältere Generationen gern an Traditionen fest, denn diese geben uns auch ein Stück weit Halt, Stabilität und Sicherheit.

Was der Mensch kennt, das schätzt er zunächst einmal; er weiß, woran er ist und was ihn erwartet. Betrachtet man sich die Geschichte der Menschheit, so folgt das Leben einem bestimmten Muster, denn nachkommende Generationen gehen gerne neue Wege, was auch gut so ist, denn jede Generation hat schließlich das Recht auf ihren eigenen Platz in der Welt – und muss sich diesen so einrichten, dass er ideal zur jeweiligen Lebenssituation passt.

Unser heutiger Blog beschäftigt sich mit solch einem Wandel und setzt sich mit dem Begriff „New Work“ auseinander. Lassen Sie uns gemeinsam entdecken, was es damit auf sich hat und welche interessanten Neuerungen auf die Berufswelt zukommen werden!

Vorhang auf!

Für Spannung sorgt zudem die Tatsache, dass wir uns gerade an der Schwelle zwischen dem klassischen Arbeitsmodell und New Work befinden – die Zukunft hat also bereits unsere Arbeitswelt erreicht und ist in vielen Bereichen anschaubar präsent!

Immer weniger Menschen werden in Zukunft bereit sein, Ihre Lebenszeit wöchentlich 40 Stunden lang (plus Pausen sowie An- und Abfahrtswege) an einem vorgegebenen Arbeitsplatz zu verbringen, erst recht nicht, wenn die ausgeübte Tätigkeit irgendwann infrage gestellt und nach dem Sinn der Arbeit gesucht wird!

Mit New Work betritt eine neue und interessante Strömung die Bühne der Arbeitswelt, sie nimmt Abstand von alten, zumeist verkrusteten Strukturen und erschließt Unternehmern sowie Mitarbeitern eine völlig neue und moderne Arbeitsweise!

„Zufriedenheit am Arbeitsplatz“ ist nur eines der vielen Schlagwörter – wagen Unternehmen den Schritt in diese Richtung, so entsteht sowohl für die Unternehmensleitung wie auch für die jeweiligen Mitarbeiter als Quintessenz eine klare Win-Win-Situation!

Betrachten wir uns das Ganze nun einmal aus der Nähe 😉

Einige Unternehmen setzen bereits mit großer Begeisterung auf New Work, weitere Firmen schließen sich diesem Trend an. New Work modernisiert und erleichtert das Arbeiten, hinter diesem Begriff verbirgt sich ein enormes Konzept, welches die Arbeit immens zum Positiven verändern kann!

Natürlich wäre unser Blog nicht unser Blog, würden wir uns nicht auch mit der Kehrseite der Medaille beschäftigen – und mit entsprechender Kritik!

Doch der Reihe nach!

Generationswechsel

Arbeit 1.0 – für die früheren Generationen schien es noch selbstverständlich, seine Lebenszeit und seinen Einsatz weitestgehend der Firma zu widmen, der jeweilige Chef war meist die klassische „Respektsperson“, der „Patriarch“.

Mit der jetzt herangewachsenen Generation Z erfährt die Arbeitswelt grundlegenden Wandel, nämlich einen, welcher sämtliche, bislang regierenden Strukturen auf den Kopf stellt. Unternehmen werden auf Dauer nicht umhinkommen, auf diesen Wandel zu reagieren, möchten sie erfolgreich Mitarbeiter rekrutieren.

Als Wegbereiter für New Work sind Globalisierung, Digitalisierung, Konnektivität und nicht zuletzt der demographische Wandel zu nennen, sie läuten unausweichlich das Ende der bislang bekannten Arbeitswelt ein.

Dadurch, dass die Generationen Babyboomer und „X“ sich in die Rente verabschieden, werden künftig sehr viele Stellen frei werden, die jedoch mit den bisherigen klassischen Parametern kaum zu besetzen sein werden, es sei denn, das Unternehmen passt sich den wandelnden Ansprüchen an.

Kaum noch jemand wird sich heute für „die Fabrik“ aufopfern, die Loyalität dem Unternehmen gegenüber und den Grundsatz „leben, um zu arbeiten“ nehmen Babyboomer und X mit in den Ruhestand – was das Ende der „alten Arbeitswelt“ sein wird.

Hinzu kommt außerdem, dass viele „alte“ Berufe sich verabschieden und verschwinden, neue Berufe entstehen; was vor Jahrzehnten noch viele Mitarbeiter machten, wird heute immer mehr durch Automatisierung und künstliche Intelligenz erledigt.

Definieren wir! Was ist New Work?

Die Prägung dieses Begriffes geht ursprünglich auf den österreichisch-amerikanischen Sozialphilosophen Frithjof Bergmann zurück, welcher sich mit der Entwicklung eines Gegenentwurfs zur allgemein vorherrschenden, klassischen Form des Kapitalismus beschäftigte.

Er forschte nach neuen Arbeitsformen und Möglichkeiten, die Menschen aus dem Gefühl der Knechtschaft der Lohnarbeit zu befreien, hierzu gehörten für ihn Freiheit, Selbständigkeit sowie die Teilhabe an der Gemeinschaft.

Dass Bergmann damit völlig richtig lag, kann man heute in unzähligen Unternehmen erkennen, wenn sich Mitarbeiter in ihrer Arbeit persönlich freier fühlen, beispielsweise durch eine selbst bestimmte Zeiteinteilung (also wenn die Arbeit in einem bestimmten Zeitrahmen erledigt werden kann, anstatt in einem veralteten Zeitkorsett), bedeutet dies für viele Arbeitnehmer zusätzlichen Anreiz sowie hohe Motivation!

Dass Arbeit notwendig ist, um ein System wie ein Unternehmen oder gar einen Staat am Laufen zu halten, steht außer Frage – Aufgaben müssen erledigt werden, eine bestimmte Logistik muss eingehalten werden.

Es geht bei New Work jedoch um das „wie?“ Konzentriert sich die Gestaltung der Arbeit mehr auf die Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse, so gibt dies ein Gefühl der Zufriedenheit – man ändert seine persönliche Einstellung und „macht sich gerne an die Arbeit“; hinzukommt, dass New Work Arbeit als „sinnstiftend“ ansieht, durch welche die Mitarbeiter sich als Mensch ein Stück weit selbst verwirklichen können.

Wie verändert New Work den Arbeitsalltag im Einzelnen?

In einigen Unternehmen hat New Work bereits Einzug erhalten, dieses philosophische Konzept der Unternehmenskultur wurde dort bereits mit Erfolg umgesetzt!

Moderne Startups sind Vorreiter dieser Entwicklung, aber auch in anderen Unternehmen ist dieser frische Wind bereits angekommen – nicht zuletzt auch durch die Digitalisierung in nahezu allen Bereichen, die es Mitarbeitern heute möglich macht, dezentral zu arbeiten und viele Aufgaben auch im Home Office zu erledigen, anstatt nach starren Regeln stets im Unternehmen anwesend sein zu müssen.

Die Innovationen, die mit New Work einhergehen, sind umfangreich! Einige Beispiele:

Dezentrales Arbeiten

Durch Digitalisierung und die damit einhergehende moderne Technik ist es nicht (mehr) nötig, von „Nine-to-Five“ mit den Kollegen im Büro zu sitzen, denn eine räumliche Nähe ist für das gemeinsam und produktive Arbeiten oft nicht mehr erforderlich.

In vielen Projekten und durch unsere heutige Globalisierung ist es keine Seltenheit, dass Kollegen und Teammitglieder oft über den gesamten Erdball verteilt in einem Team arbeiten können, z. B. über internationale Firmenniederlassungen oder auch via Home Office – was für ältere Generationen noch undenkbar gewesen ist (obgleich sehnlich erwünscht).

Neuerfindung Arbeitsplatz

Triste Büros mit Kreativbremse weichen immer mehr ansprechenden, flexiblen Bürolandschaften mit wahrem Wohlfühlfaktor; für hochkonzentriertes Arbeiten gibt es z. B. spezielle „Ruhezonen“, in die man sich zurückziehen kann – um den Workflow am Laufen zu halten und nicht ständig durch klingelnde Telefone abgelenkt zu werden, gibt es „Boxen“ für ungestörte Telefongespräche.

Hinzu kommt der monetäre Faktor, denn es kann enorm gespart werden: Kostenintensive Liegenschaften für z. B. Großraumbüros werden nicht mehr benötigt, wenn Arbeit heute digital mobil, ortsunabhängig und dezentral gestaltet und erledigt werden kann!

Sicherlich werden Unternehmen nun nicht komplett ihre Pforten schließen, doch sie können sich enorm verschlanken, um beispielsweise allenfalls als Anlaufstelle für Kunden präsent und besuchbar zu bleiben.

Selbstständiges Arbeiten

Generation Babyboomer und X kennen noch die alte Arbeitsweise, die durch klare Hierarchien und Anweisungen geregelt war.

New Work hingegen legt den Fokus auf Selbstständigkeit und konzentriert sich auf Eigeninitiative der Mitarbeiter; man möchte weg von strikten Vorgaben, die Mitarbeiter sollen selbstständig handeln und auch Entscheidungen treffen: Die Arbeit wird projektbezogener.

Natürlich bedeutet dies im Einzelnen, dass Mitarbeiter im New Work mehr Verantwortung tragen, sie müssen mitdenken und können nicht mehr nur darauf warten, ausschließlich Anweisungen auszuführen.

Das jedoch vermeidet Boreout, denn Köpfchen und Klugheit sind gefordert, man sieht sich selbst zudem als aktiver und teilhabender Part eines Projektes – und nicht mehr nur als „Mach mal, tu mal“ 😉

Work-Life-Balance

Die neuen Freiheiten der Mitarbeiter sorgen u. a. dafür, dass die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben zunehmend unklarer werden, besonders wenn es eine freie Zeiteinteilung bei lediglich einzuhaltender Deadline gibt!

Das bedeutet, dass Aufgaben auch noch abends bearbeitet werden können – wenn man z. B. eine Familie betreut und dann arbeitet, wenn die Kinder schlafen.

Auf diese Weise kann das Arbeitsleben weniger als Belastung empfunden werden, sondern viel mehr als ein geschätzter und überaus wichtiger Teil des Lebens, was ja letztendlich so auch stimmt, denn das Geld zum Leben muss in unserer heutigen Zeit nun einmal immer noch verdient werden, warum also das Angenehme nicht mit dem Nützlichen verbinden?

Konkrete Vorteile von New Work

Wenn Sie nun ein Unternehmen führen und Ihr Unternehmen wächst, so stehen Sie bald vor der Aufgabe, Personal zu rekrutieren; die größtmöglichen Chancen auf viele Bewerber erzielen Sie, wenn Sie Ihren Kandidaten attraktive Arbeitsplätze nach der New Work- Philosophie anbieten. Für Ihre künftigen (aber auch bisherigen!) Mitarbeiter bedeutet dies z. B.

Mehr Freiraum – denn New Work macht endlich möglich, was sich sehr viele Arbeitnehmer schon lange wünschen: Mehr Freiraum im Job! Der Arbeitgeber kontrolliert nicht mehr jeden Arbeitsschritt, sondern vertraut seinen Mitarbeitern und lässt ihnen mehr Freiraum für Entscheidungen.

Auf diese Weise können sich Ihre Angestellten mehr in den Arbeitsprozess einbringen; sie können sich besser entfalten und sehen die Arbeit als „ihr Projekt“ an. Eigene, wertvolle Ideen können entwickelt und umgesetzt werden – und dem Unternehmen überaus nützlich sein!

Wer zudem Verantwortung trägt und selbstständig Entscheidungen treffen darf, wird zufriedener sein und alles daransetzen, dass „sein Projekt“ erfolgreich wird.

Die Menschen lieben Vertrauensvorschuss – wer hingegen ständig Kontrolle und Korrektur ausgesetzt ist, macht nur noch, was er soll und wird irgendwann keine Lust mehr haben, noch großartig mitzudenken. Hierdurch gehen einem Unternehmen schlussendlich wertvolle Ressourcen verloren …

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – ein ganz wichtiges Thema! Eltern arbeiten dann am besten, wenn Sie wissen, dass es ihren Kindern gutgeht.

Gerade berufstätigen Eltern sollte man die Möglichkeit geben, Familie und Arbeit gut geregelt unter einen Hut zu bekommen, z. B. durch angepasste Arbeitszeiten plus der wertvollen Möglichkeit, Aufgaben auch dezentral im Home-Office zu erledigen – dies ist für Eltern besonders wertvoll, wenn das Kind z. B. mal krank oder aufgrund von Ferien keine Betreuung möglich ist.

Eltern, die sich um ihr Kind sorgen, arbeiten nur mit halber Kraft, weil sie in Gedanken ständig bei ihrem Kind sind und nicht zu einhundert Prozent bei der Arbeit. Wird Arbeit dezentralisiert, stellt sich zudem die Frage „Kind oder Karriere“ auch gar nicht mehr …

Eine offene, von Transparenz geprägte Kommunikation – New Work kommuniziert nicht hierarchisch von oben herab, sondern es findet ein offener Austausch statt, z. B. in einer gemeinsamen Kaffeepause (vgl. unseren Blog „Fika“), hier kann jeder seine Ideen und Meinungen einbringen, aber auch Einwände erheben, etc.

Durch diese „Schwarmintelligenz“ erreicht ein Unternehmen weitaus mehr und profitiert von den Gedanken und Ideen seiner Mitarbeiter. Die Gespräche werden anschließend ausgewertet und fließen in das Unternehmen mit ein!

Eine starke Gemeinschaft durch Teamwork – auch bei einer Dezentralisierung und ohne realen Kollegenkontakt kann New Work eine starke Teamarbeit bedeuten, was die Zusammenarbeit an Projekten enorm verbessert!

Auch bei Arbeiten z. B. via Home-Office oder mit Kollegen im globalen Bereich liegt im Fokus der Teamgedanke – man zieht auch über große Entfernungen hinweg „an einem Strang“ und möchte das Projekt letztendlich erfolgreich voranbringen.

Kritiken an New Work

Ja, liebe Blogleser*innen – natürlich gibt es – wie immer – kein Licht ohne Schatten, und an dieser Stelle seien auch die eventuellen Nachteile von New Work genannt.

Die Frage also lautet: Ist New Work wirklich das bessere Arbeitsmodell, um zu mehr Produktivität, einem besseren Workflow und hervorragenden Arbeitsergebnissen zu kommen? Nun, man muss es ausprobieren – Trial und Error – wie es so schön heißt 😊

Die Herausforderungen bei New Work liegen zum einen darin, dass dieses Arbeitsmodell einer vorbildlichen Organisation und Koordination bedarf, um wirklich die Bedürfnisse aller Mitarbeiter zu berücksichtigen. Wer arbeitete z. B. gerade global in welcher Zeitzone, und wie kann man beispielsweise alle Mitarbeiter für ein Teammeeting zusammenbringen, z. B. via Video-Konferenz?

New Work schenkt dem einzelnen Mitarbeiter mehr Freiheit, erfordert aber weitaus mehr Struktur und Koordination, viel muss organisiert und abgesprochen werden, damit alles in geordneten Bahnen bleibt.

Viele fürchten zudem auch eine Verschmelzung von Privatleben und Arbeit, weil es keine festen Zeiten gibt, sondern lediglich Fristen, in denen die Arbeit erledigt sein muss. Dies kann von Vorteil sein, jedoch kann es für Mitarbeiter zunehmend schwieriger werden, die beiden Bereiche Arbeit und Freizeit zu trennen.

Schnell möchte man vielleicht noch etwas „vorarbeiten“ oder Kleinigkeiten nebenbei erledigen – hier muss man aufpassen, nicht zum Workaholic zu werden, denn diese Freiheit kann auch bedeuten, dass es immer schwieriger wird, wirklich richtig von der Arbeit abzuschalten!

Ständige Flexibilität und eine Erreichbarkeit rund um die Uhr (ohne einen wirklichen Feierabend zu haben) können auf Dauer kontraproduktiv wirken. Hier muss man wirklich aufpassen!

Doch die wahrscheinlich größte Kritik liegt darin, ob New Work dem Unternehmen wirklich zu größerem Erfolg verhilft?

Die Bedürfnisse der Mitarbeiter in den Fokus zu stellen, ist natürlich sinnvoll und schenkt Motivation sowie Zufriedenheit; doch New Work darf hierbei nicht den Blick auf die jeweilige Marktsituation und die Kunden außer Acht lassen, denn ganz wichtig:

Nur wenn ein Unternehmen die Wünsche und Erwartungen seiner Kunden erfüllt, kann es erfolgreich agieren. Kommt der Kunde erst an zweiter oder dritter Stelle, werden über kurz oder lang die Umsätze einbrechen und die Kunden zum Mitbewerber abwandern.

Hier ist also unbedingt auf die richtige Balance zu achten: Was ist möglich und was ist nicht möglich?

Eine kleine Auswahl an Begriffen von „New Work“

Vertrauensarbeitszeit

Vertrauensarbeitszeit bedeutet das Ende der gnadenlosen Stechuhr und, wie der Name schon sagt, dass das Unternehmen seinen Mitarbeitern Vertrauen entgegenbringt und ihnen die Möglichkeit der freien Zeiteinteilung gibt.

Natürlich werden die im Arbeitsvertrag vereinbarten Stunden auch gearbeitet, dies kann aber flexibel geschehen, z. B. wie zuvor schon erwähnt, wenn die Kinder schlafen und man Zeit und Ruhe findet, sich voll und ganz der Aufgabe zu widmen.

Am Ende zählt nicht das akribische Abarbeiten eines vorgegebenen Zeitplans, sondern dass die Arbeit im entsprechenden Zeitumfang zu einer bestimmten Frist (Deadline) fertiggestellt wird. Dies ermöglicht Mitarbeitern zudem ein Gefühl von mehr Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit!

Holokratie

Ein Unternehmen verzichtet auf Hierarchien und legt Wert auf die Meinung sämtlicher Mitarbeiter, denn jeder kann geniale Ideen entwickeln, die der Firma und damit letztendlich auch der gesamten Belegschaft nützen!

Jeder Mitarbeiter wird mit Wertschätzung behandelt, der „blaffende Boss“ ist nur noch eine Karikatur aus längst vergangenen Zeiten …

Weil Druck fast immer Gegendruck erzeugt, kommt Holokratie ohne Druck aus und sieht jeden Mitarbeiter als kostbare Ressource und unverzichtbares Rad im Getriebe „Unternehmen“ an.

Co-Working

Normale Abteilungen und Organigramme werden abgelöst durch Co-Working, es bilden sich immer wieder neue Teams, welche gemeinsam verschiedene Projekte bearbeiten. Das nutzt der Firma immens, denn ein mögliches Konkurrieren unter den Abteilungen entfällt.

Ein weiterer Vorteil liegt zudem darin, dass weitaus mehr Ideen zum Einsatz kommen können, als wenn jeder immer bei der gleichen Sache bleibt (und sich irgendwann fürchterlich langweilt!).

Chef sowie Telefonistin können ebenso Kreativität entfalten und sich um neue Aufgaben und Projekte kümmern, auf diese Weise kann weitaus mehr Potenzial genutzt werden, als wenn der „Schuster stets bei seinen Leisten bleibt“ …

Rotation

Immer tagaus und tagein das Gleiche tun – sicherlich schafft eine gewisse Routine auch Sicherheit, kann aber auf Dauer zu Frustration und Langeweile führen und fördert das Denken eher wenig.

Um den Joballtag mit mehr Abwechslung aufzupeppen, können Mitarbeiter auch Aufgaben aus verschiedenen Bereichen bearbeiten und sozusagen „rotieren“, das fördert Ideen und schafft interessante Herangehensweisen – im Idealfall freuen sich Ihre Mitarbeiter jeden Tag auf die Arbeit, weil sie spannend und kurzweilig ist!

Remote Working

Das ist nichts anderes als zuvor genanntes Arbeiten im Home-Office, z. B. via Remote-Verbindung mit dem Arbeitsrechner. 😊

Die Vorteile vom Home-Office wurden bereits in einem vorherigen Blog (Home, sweet Home-Office) ausgiebig beleuchtet – hier noch einmal kurz und knapp zusammengefasst: Wegezeiten und Benzinkosten entfallen, die Liegenschaft des Unternehmens kann kleiner ausfallen, weniger Ausfälle durch Erkrankungen, z. B. während der Grippezeiten, hervorragende Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und so weiter.

Zutaten für Remote Working: Eine gute Internetverbindung, ausgezeichnete Selbstdisziplin!

Job Sharing

Das gibt es schon länger und ist besonders bei Eltern beliebt: Hier wird ein Vollzeitarbeitsplatz (meist unter zwei Mitarbeitern) geteilt, um z. B. mehr Zeit für Familienarbeit zu haben. Natürlich teilt man sich auch das Gehalt, doch Zeit ist genauso kostbar wie Geld, wenn man sich z. B. um seine Schulkinder kümmern muss oder für seine älteren Angehörigen sorgt.

Zu guter Letzt

Liebe Blogleser*innen, wir vom Team Everding + Schulz freuen uns, dass Sie uns auch dieses Mal wieder bis zum Ende gefolgt sind und hoffen, Ihnen und Ihrem Unternehmen ggf. ein paar neue Perspektiven aufgezeigt zu haben.

Die Zeit vergeht wie im Fluge – und wenn man auf den Kalender blickt, so mag man kaum glauben, dass die Tage bald schon wieder kürzer werden sollen …

Altes macht Neuem Platz – und das ist auch gut so. Tatsache ist, dass man heute wirklich über ungeahnte Möglichkeiten verfügt und aus vielen Wegen stets den eigenen Weg wählen kann, um seine Dinge anzugehen.

Man kann sein Unternehmen immer wieder neu erfinden, es neu strukturieren und schauen, wie es sich entwickelt – man kann als Unternehmer schöpferisch und kreativ unterwegs sein und seine Mitarbeiter als Wegbegleiter ansehen – es ist und bleibt spannend!

Wichtig ist außerdem das Finden der entsprechenden Balance und das Festlegen der passenden Schnittmenge, um Ihr Unternehmen für Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen attraktiv zu gestalten – was am Ende schon „die ganze Miete“ wäre … Wenn Sie mehr über New Work wissen möchten, kontaktieren Sie uns gerne, wir freuen uns!

Für heute wünschen wir Ihnen auf jeden Fall einen großartigen Sommeranfang, machen Sie das Beste aus der Zeit – bis zum nächsten Blog!

Herzlichst, Ihr Team Everding + Schulz

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