Time is cash, Time is money?

 In Lifestyle, Tipps

(Lebens)Zeit gegen Geld – ein fairer Deal?

Liebe Blogleser*innen, wir hoffen sehr, dass Sie und Ihre Lieben in diesen seltsamen Tagen munter und wohlauf sind. Viele von Ihnen sind in den vergangenen Tagen zuhause geblieben; sie haben im Homeoffice gearbeitet und konnten aufgrund von Schul- und Kitaschließungen vermehrt Zeit mit ihren Familien/Kindern verbringen.

Der Tagesablauf lief nicht ganz so straff ab wie sonst, sondern passte sich den Gegebenheiten an. Sicher wurde die Arbeit erledigt, man hat sich eine Tagesstruktur geschaffen – dennoch fand auch eine Entschleunigung statt und in den Köpfen vieler Menschen hat es „Klick“ gemacht.

Sie konnten für eine Weile ihr Hamsterrad verlassen und ein bisschen verschnaufen – nicht zuletzt auch, weil Wegezeiten weggefallen sind. Durch die Zeit zuhause wurde es ruhiger, beinahe so, wie man es sonst nur zum Jahresende an den Feiertagen kennt.

Mehr Zeit

Viele Arbeitnehmer*innen werden bestimmt auch die Kurzarbeit ein bisschen genossen und bemerkt haben, dass nach eigenem Gusto gelebte Lebenszeit etwas ganz Besonderes ist. Langes Pendeln zur Arbeit fiel aus, man hatte den üblichen und oft stressigen Vorlauf nicht.

Doch muss natürlich auch in unserer heutigen Zeit der Lebensunterhalt durch Arbeit verdient werden und die wenigsten Menschen verfügen über ein wiederkehrendes passives Einkommen. Man ist also gezwungen seine Lebenszeit aktiv gegen Geld zu tauschen – um die Kosten für Miete, Essen, Strom und Kleidung zu begleichen.

Umgekehrt gesagt: Wie man es auch dreht und wendet – wer seine Lebenszeit gegen Geld tauscht, wird niemals wirklich finanzielle Freiheit erlangen – denn das monatliche Polster ist wiederholt schnell aufgebraucht für all die Dinge, die man nun einmal so braucht – und muss durch Arbeit (Lebenszeit) wieder aufgefüllt werden.

Es wächst von selbst nicht nach – von „Nix kommt also Nix“ – um es ein bisschen flapsig zu formulieren. 😊

Die Höhe des Einkommens hängt zudem meist mit der Stundenzahl zusammen, die man arbeitet. Unser Auskommen richtet sich in der Regel nach der Zeit, die wir in unseren Job investieren. Doch was wäre, wenn unser Einkommen plötzlich nicht mehr vom Tausch „Zeit gegen Geld“ abhängig wäre? Was würde das bedeuten und wie würde es uns damit gehen?

Zeit ist Geld?

Für alles, was wir im Leben benötigen (oder auch nicht), bezahlen wir mit unserem hart erarbeiteten Geld und haben dafür in der Regel zirka ein Drittel unserer Lebenszeit aufgewendet/verkauft.

Würden wir jetzt den „Umweg“ über die Arbeit einmal außer Acht lassen, so könnte man sagen: Wir tauschen indirekt unsere kostbare Lebenszeit für Dinge ein, die wir benötigen/haben möchten. Zeit = Geld = Konsum.

Doch manchmal kann es geschehen, dass uns regelrecht „die Zeit ausgeht“. Geld kann man ersetzen, Lebenszeit jedoch nicht. Sie ist verflogen und bleibt auch weg – was uns oft im Alltag so gar nicht bewusst ist.

Wir jetten von To-do zu To-do, arbeitet Listen ab, und fragen uns im Juni, wie es sein kann, dass die Zeit so schnell vergeht – gestern war doch erst Neujahr…?!

Ist Lebenszeit erst einmal verstrichen, kommt sie nicht zurück. Geld jedoch kommt und geht – es ist ein (be)ständiger Fluss. Lassen Sie uns deshalb überlegen, wie wir unsere Zeit eintauschen – und was wir letztendlich mit unserer Zeit so machen!

„Eigentlich hatte ich was anderes vor…“

Wer in (s)einem Brotjob arbeitet, also einem Job, der lediglich dazu dient den Lebensunterhalt zu bestreiten, hatte mit großer Wahrscheinlichkeit einmal ganz andere Pläne – bis Zeit und „Hamsterrad“ dafür gesorgt haben, dass man sich irgendwie damit eingerichtet und abgefunden hat und nun den Ausstieg nicht mehr schafft.

Doch ist es das wirklich wert, dass die Zeit so dahinplätschert, während man doch eigentlich einen ganz anderen Weg gehen wollte? Und muss man wirklich „da durch“ – weil Millionen von Menschen es auch so machen? Kann man sich wirklich leisten, großzügig etwas zu verkaufen, das man doch nur begrenzt zur Verfügung hat – nämlich Lebenszeit?

Fragt wir jemanden, was er stattdessen täte, wenn er ohne Sorge einen völlig neuen Weg gehen könnte, so erhalten wir oft die Antwort: „Ich würde heute alles ganz anders machen“…

Einige würden sich gerne selbständig machen und ihr Geld mit etwas verdienen, das ihnen wirklich liegt und woran sie selbst Freude haben. Beispielsweise würden sie gerne einen kleinen Laden eröffnen, oder ein kleines Café.

Hakt man vorsichtig nach, woran es liegt, dass der Wunschtraum noch Wunschtraum ist, ähneln sich die Gründe!

Viele Menschen glauben nicht an sich – und ihre Fähigkeiten. Sie können sich auch nicht vorstellen, auf eigenen Beinen überhaupt etwas zu erreichen, mit einem eigenen Unternehmen zu wachsen – hineinzuwachsen und sich weiterzuentwickeln, sondern sie glauben, schon im Vorfeld von 0 auf 100 perfekt sein zu müssen.

Auch wir mussten erst in unsere Kanzlei „hineinwachsen“ und haben teilweise ziemlich spannende Tage hinter uns. 😊 Doch der Mut hat sich gelohnt! Wir sammeln viele Erfahrungen und bilden uns stetig weiter.

Durch diese Praxis werden wir immer besser, gewinnen stetig an Know-how und stehen mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Wir gewinnen an Sicherheit und Selbstvertrauen – sowie an Vertrauen in die eigene Expertise.

Zeit ist kostbar

Es lohnt sich in jedem Fall, darüber nachzudenken, ob Sie Ihre kostbare Lebenszeit nicht lieber für seine eigene Unternehmung aufwenden möchte.

Sicherlich brauchen auch die eigene Geschäftsidee und der eigene Businessplan viel Zeit, gerade zu Beginn, wenn man plant, kalkuliert, startet – und einem plötzlich viele „Unken“ begegnen, die einem die Idee partout ausreden oder sogar madig machen wollen.

„Unsichere Zeiten …“, „bleib lieber angestellt…“, „das wird doch nichts…“, „die Idee hatten schon so viele…“, etc.

Der Unterschied zum „Brotjob“ besteht darin, dass es im eigenen Business um die eigenen Ziele und Werte geht – man setzt seine eigenen Ideen um, und das in der Regel mit Leidenschaft und Spaß.

Voraussetzung hierfür sind Mut, echter Glaube an sich selbst plus das Wissen, dass man seine Lebenszeit künftig für den eigenen Weg nutzt.

Doch Achtung: Tappen Sie nicht in die „selbst und ständig“-Falle!

Wer auch in seinem eigenen Unternehmen Arbeit und Lebenszeit koppelt, hat zwar hoffentlich viel Freude an seiner Arbeit, ist aber weiterhin im Hamsterrad gefangen.

Wer nicht arbeitet, verdient auch kein Geld. Und auch wenn man Preis und Stundenzahl erhöht, ist irgendwann ein Limit erreicht, denn der Tag hat nun einmal nur 24 Stunden.

Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Geschäftsmodell skalierbar wird und ein Teil des Einkommens nicht von den aufgewendeten Arbeitsstunden abhängt.

Skalierbar?

Mit Skalierbarkeit ist gemeint, dass man mehr Einkommen erzielen kann, ohne parallel den Arbeitseinsatz zu erhöhen. Auf diese Weise wäre echtes Wachstum möglich.

Gelegenheiten hierfür bieten neue Standards, z. B. Vereinfachung der Arbeitsprozesse, Beschleunigung des Workflows, Automatisierung und Digitalisierung von Arbeitsabläufen, Delegieren von Aufgaben an andere, etc.

Möglichkeiten der Entkoppelung

Um den Preis der Arbeit von der Lebenszeit möglichst unabhängig zu gestalten, bieten sich verschiedene Optionen. So können Sie beispielsweise Ihre Arbeitsleistung in einem anderen Format anbieten, und zwar nicht mehr stundenweise, sondern etwa als Zeitpaket.

Eine weitere Möglichkeit bietet die Projektierung: Auch hier wird nicht mehr auf Stundenbasis abgerechnet, sondern das fertige Resultat schafft die Basis des Preises.

Nur ein ganz einfaches Beispiel: Es macht einen großen Unterschied, ob man für die Reinigung von Ferienwohnungen 10,80 Euro Mindestlohn pro Stunde erhält – oder bei einem Einsatz von 2 Stunden 90,- Euro pro Objekt inkl. Reinigungsmittel in Rechnung stellt.

Generieren Sie passives Einkommen

Mit fortschreitender Digitalisierung ist auch ein weiterer interessanter Aspekt immer einfacher zu erreichen – nämlich das sogenannte „Passive Einkommen“. Hierbei handelt es sich um zusätzlichen Cash-Flow, welcher Ihnen mehr finanzielle Freiheit (und somit mehr persönliche Freiheit) ermöglichen kann.

Denn durch die Nutzung des Internets konnten sich neue Geschäftsfelder entwickeln, von denen wir heute zusätzlich profitieren. Nachfolgend finden Sie nur eine kleine Auswahl aus unzähligen Möglichkeiten, Ihr Budget passiv aufzubessern.

Gute Möglichkeiten bieten Ihnen hierfür zum Beispiel digitale Güter, etwa E-Book, Stockfotos, Podcasts, Online-Kurse, etc.

Digitale Produkte

Wenn Sie etwa über eine bestimmte Expertise oder über besondere Nischenkenntnisse verfügen – sich also in einem bestimmten Themenbereich besonders gut auskennen – können Sie digitale Produkte produzieren und verkaufen.

Wenn Sie einmal einen interessanten Podcast ins Netz stellen, so bleibt er dort und kann immer wieder von Nutzern erworben und abgerufen werden.

Sind Sie öfter mal mit der Kamera unterwegs und machen gerne interessante Bilder, bieten Ihnen Uploads bei Plattformen für Stockfotos eine weitere Möglichkeit des passiven Einkommens.

Auch eine eigene Website kann für Sie verkaufen, sie ist quasi Ihr 24/7-Shop und kann auch zu Nachtzeiten besucht werden. Wenn Sie keine eigenen Produkte verkaufen, können Sie es mit Dropshipping versuchen.

Beim Dropshipping eröffnen Sie einen Onlineshop, in welchem Sie einfach Produkte von anderen Herstellern anbieten und verkaufen. Der eigentliche Verkaufsprozess läuft dabei vollständig automatisch ab, Ihr Webshop verkauft für Sie als Selbstläufer. Auch um den Versand der Waren müssen Sie sich nicht kümmern, denn sämtliche Logistik läuft über den Hersteller selbst.

Weniger Hamsterrad – mehr Zeit für sich

Auch wenn hiermit in der Regel keine riesigen Reichtümer zu erzielen sind (es sei denn, man ist wirklich ausgefuchst!) so bietet Ihnen gerade das Internet auf diese Weise doch die Möglichkeit, zusätzlichen Geldfluss zu generieren und mehr Zeit für Ihr eigentliches Leben zu finden. Das Hamsterrad tritt dann ein bisschen in den Hintergrund. 😉

Eine weitere Möglichkeit: Haben Sie viel Platz zuhause oder noch eine zweite Wohnung? Dann können Sie beispielsweise über AirBnB oder Home to go ein Angebot erstellen und Ihren freien Platz als Übernachtungsmöglichkeit für Gäste anbieten – und ein weiteres Einkommen erzielen.

Einige Tipps für passives Einkommen – kurz zusammengefasst:

  • Stockfotos
  • Books on Demand
  • E-Books
  • Podcasts
  • Video- und Audiokurse
  • Webinare
  • Hörbücher
  • Dropshipping
  • eigene Webseite
  • Vermietung (z. B. von Ferienwohnraum)
  • Blog, u.v.m.

Mehr Zeit zum Nachdenken

Die vergangene seltsame Zeit des Stillstandes hat vielen Menschen eine dringend benötigte Entschleunigung gebracht und das dauerhafte „Hintergrundrauschen“ etwas leiser werden lassen. Viele Arbeitnehmer*innen wie auch Unternehmer*innen konnten diese Zeit intensiv nutzen, um sich über ihre eigenen Wünsche für die Zukunft Klarheit zu verschaffen.

„Bin ich wirklich da, wo ich eigentlich hinwollte?“ Und: „Will ich es wirklich wieder so haben, wie es in der Zeit vor dem Lockdown gewesen ist?“

Das Hamsterrad hatte buchstäblich eine Pause, man fand zu Sinnen – und man kam irgendwie auch ein bisschen (bei sich selbst) an! Umfragen zufolge möchten viele Menschen nicht mehr in das bisherige Hamsterrad zurück, sondern selbstbestimmter arbeiten und leben.

Und hier kommen wir für Sie in Spiel. Wenn Sie sich zu den unfreiwilligen Hamsterradläufern zählen und Ihr Berufsleben neu sortieren und ausrichten möchten, können wir, Team Everding + Schulz, Ihnen bei Ihrem Weg in die Selbstständigkeit helfen – und auch dabei, ein skalierbares Business aufzubauen.

Es geht um Ihr Leben, um Ihre zukünftige Lebenszeit. Und wir vermuten, hier hat niemand etwas zu verschenken… 😊

Epilog

Liebe Blogleser*innen, genießen Sie (gerade jetzt in den neuen Corona-Lockerungen) Ihre Zeit. Gehen Sie mit Freunden aus, verbringen Sie Zeit mit der Familie. Machen Sie irgendetwas, das Sie schon immer tun wollten – und schieben Sie es nicht auf.

Kleiner Tipp: Besorgen Sie sich in der Tierhandlung tatsächlich ein kleines Hamsterrad und stellen Sie es symbolisch irgendwo gut sichtbar an Ihrem Arbeitsplatz auf. Es wird Sie immer wieder daran erinnern, dass der Hamster stets rennt und rennt und doch nie an seinem eigentlichen Ziel ankommt – auch wenn die Zeit immer weiterläuft. Der Hamster kann (wenn er möchte) anhalten und aussteigen – die Zeit hingegen hält nicht an. 🕐🕑🕒🕓🕔

Herzlichst und bis zum nächsten Mal,

Ihr Team Everding + Schulz

Newsletter

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme zu, dass meine Angaben im Rahmen der Versendung von Newslettern erhoben und verarbeitet werden.

Letzte Beiträge
Schreiben Sie uns!

Nicht lesbar? Text ändern. captcha txt