Welch ein Glück!

 In Lifestyle, Tipps

Von der Kunst, glücklich zu sein

„Geh, und wecke Dein Glück!“ – persisches Sprichwort

Liebe Blogleser*innen, was bedeutet Glück für Sie? Was verbinden Sie persönlich mit diesem kleinen, aber feinen Wort? Die Meinungen gehen hier sicherlich auseinander: Für die einen bedeutet Glück Gesundheit, ein anderer ist dann glücklich, wenn er reisen und sich neue Kulturen erschließen und wunderbare Landschaften entdecken kann. Manch einer setzt Glück auch mit materieller Sicherheit oder gar mit Reichtum gleich. Nun, „Geld macht nicht glücklich – aber es beruhigt“, so sagt es zumindest der Volksmund.

Auslöser für die genauere Beschäftigung mit diesem Thema war ein hochinteressantes Interview mit Alex Fischer, welches uns vor kurzer Zeit im Internet begegnete. Wir müssen zugeben, dass wir überaus angetan sind von seinen spannenden Erkenntnissen zum Thema „Glück“ und haben uns überlegt, dass dieses Thema für Sie als unsere Blogleser*innen gerade in Ihrer Rolle als Unternehmer*in von Interesse sein könnte!

Also kamen wir auf die Idee, unseren aktuellen Blogbeitrag dem Thema „Glück“ zu widmen, welches im Prinzip stets aktuell ist, und auch in regelmäßigem Turnus in diversen Zeitschriften und Ratgebern immer wieder aufgegriffen wird – wenngleich auch eher private Belange betreffend.

Wir haben uns ergo somit diesmal zur Aufgabe gemacht, unseren Unternehmern das „Glück“ näherzubringen, bzw. Ihnen zu ermöglichen, neue Erkenntnisse zu gewinnen, welche Ihnen und Ihrem Unternehmen nützlich sein können und zu Ihrem Erfolg beitragen.

Lassen Sie sich also in den nächsten Absätzen ein bisschen „verzaubern“ und glücklich stimmen 😊

Glück = Reichtum?

Vielleicht ist Ihnen Alex Fischer bereits selbst in irgendeiner Weise über den Weg gelaufen, etwa über das Internet oder im Buchhandel („Reicher als die Geissens“)? Nun, die meisten Menschen verknüpfen Glück mit materiellem Reichtum, denn letztendlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass wer über ein gewisses finanzielles Polster verfügt, sich weitaus weniger Gedanken (und Sorgen) zu machen braucht, wie er seine Unkosten und seinen Lebensunterhalt bestreitet. Geht mal etwas kaputt, wird man es – finanziell abgesichert – leichter ersetzen können, als wenn man buchstäblich jeden Cent dreimal umdrehen muss …

Laut Fischer macht Reichtum glücklich – aber gleichzeitig auch nicht glücklich – wie kommt das? Forschungsberichten zu Folge steigt das Glück, bzw. das Gefühl des Glücklichseins bis zu einer gewissen Einkommensgrenze an, welche sich im Bereich bei ca. 5.000 Euro bewegt. Danach bleibt das Glücksgefühl quasi eine Weile stabil – und hört schließlich (man sollte es kaum glauben) tatsächlich auf.

Erfüllt man sich von seinem Geld bestimmte Träume, z. B. ein tolles Auto, große Reisen oder vielleicht auch eine Immobilie, dann hält dieses Glücksgefühl ca. 3 Monate an – und man ist anschließend wieder so glücklich (oder unglücklich) wie zuvor. Doch wie kommt das?

Nach Aussage Fischers kommt Glück nicht durch das Erreichen eines Ziels, sondern durch den Moment kreativen Erschaffens! Der Weg ist also das Ziel – und die Aussicht hierauf. Denn ist man am Ende an seinem Ziel angelangt, hält das Glücksgefühl nicht allzu lange an.

Leere

Vielleicht kommt Ihnen das Folgende ein bisschen bekannt vor? Sie lesen ein tolles Buch und freuen sich, jede freie Minute Ihrer spannenden Lektüre zu widmen. Der Tag ist vorbei, endlich geht es ab ins Bett – zur derzeitigen Jahreszeit noch mit einem schönen Tee, einem kleinen leckeren Snack und vielleicht einer warmen Wärmflasche.

Gleich gibt es ein Wiederlesen mit all jenen fiktiven Charakteren, die einem bereits ans Herz gewachsen sind! Man ist glücklich, macht es sich richtig schön gemütlich und freut sich aufs abendliche Schmökern! Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, da hat man sein Buch ausgelesen …

Nicht wenige Leute beschreiben anschließend eine gewisse Leere, besonders dann, wenn es „das wirklich gewesen“ ist; wenn also kein Fortsetzungsband aus dem Regal geholt und dort angeknüpft werden kann, wo man eben noch den Buchdeckel zugeklappt hat. Bestimmt kennen auch die Gamer*innen unter Ihnen ein ähnliches Gefühl, nämlich dann, wenn schlussendlich alle „Endbosse“ besiegt sind – und die 8 Buchstaben „Game over“ auf dem Monitor stehen.

Während des Spiels hatte man viel Spaß, war kniffligen Situationen ausgesetzt, löste verschiedene Aufgaben und kämpfte sich „per Masterschwert“ durch schöne Landschaften – und dann war’s schließlich vorbei… es liefen die Credits und man fühlte sich irgendwie ein bisschen leer …

Mit dem Glück verhält es sich ähnlich! Ja, sicherlich, wir haben unsere Ziele und arbeiten darauf hin, aber: Der Weg ist das Ziel! Hat man sein Ziel erreicht, währt das Glücksgefühl auch nicht ewig, sondern über lang oder eher kurz stellt sich wieder der „Normalzustand“ ein – wenn man vorher nicht erst einmal in ein kleines Loch fällt – auch das beschreiben einige Menschen.

Ein Ziel ist kein Ziel 😉

Wer (s)ein Ziel hat, arbeitet darauf hin – trägt Dinge zusammen, organisiert, betreibt Logistik, usw. Bei langfristigen Zielen hat man meist länger zu tun und wird seine Aufgaben liebgewinnen, sie sind einem ans Herz gewachsen und Teil des alltäglichen Lebens geworden. Routine schenkt auch immer ein bisschen Sicherheit.

Ist das Ziel (das Endergebnis) dann erreicht, wird man mitunter ein wenig traurig, weil bestimmte Arbeiten als „tägliche Begleiter“ sozusagen künftig wegfallen; manch einer weiß anschließend nicht so recht, wohin mit sich selbst.

Im besten Fall hat man sich ein neues Ziel gesetzt; widmet sich neuen Projekten und freut sich hierauf! Auf diese Weise kann man seinem Glücksgefühl immer wieder auf die Sprünge helfen.

Was bringt Sie morgens aus dem Bett?

Es macht einen immensen Unterschied, ob Sie morgens mit Vorfreude auf den Tag aufstehen, ja, beinahe schon euphorisch aus dem Bett springen, weil Sie wissen, was für schöne Aufgaben heute auf Sie warten – oder sich genervt aus dem Bett mühen mit dem Gedanken „Och nö, schon wieder die gleiche Tretmühle“.

Wenn Sie wissen, dass spannende Aufgaben (Etappenziele) auf Sie warten, die Sie autark lösen können und die Ihnen Erfolg bescheren, dann stellt sich bereits zu Tagesbeginn ein enormes Glücksgefühl ein.

Wenn Sie hingegen morgens mit keinem guten Gefühl den Tag beginnen und sich zu Ihren Aufgaben regelrecht zwingen müssen, ist das nicht nur frustrierend – wahrscheinlich haben Sie Ihre eigene Bestimmung noch gar nicht gefunden. Das ist nicht unbedingt im spirituellen Sinne gemeint, sondern ganz nüchtern betrachtet: Selbstbestimmung. Finden Sie Ihre Selbstbestimmung!

Sicherlich muss man hierbei realistisch bleiben und kann in den allermeisten Fällen, wenn man mit seiner Arbeit unglücklich ist, nicht von heute auf morgen alles hinschmeißen und sämtliche Türen hinter sich ins Schloss werfen, denn Miete und Unkosten laufen weiter, auch wenn man sich dazu entschlossen hat, seine Zeit künftig dem künstlerischen Arbeiten zu widmen.

Was man aber jederzeit tun kann (und auch sollte), man kann Schritt für Schritt daran arbeiten, seine Selbstbestimmung zu erlangen. Wer sich jeden Tag aufs Neue dazu zwingen muss, Arbeiten zu erledigen, die überhaupt keine Freude bereiten, wird über lang oder kurz unglücklich werden; erst psychisch, dann physisch – denn irgendwann reagiert der Körper schließlich mit Schmerzen oder Erkrankung.

Der Kardinalsfehler

Viele Menschen sind davon überzeugt, dass wenn sie erst einmal ein bestimmtes Ziel erreicht haben, sie dann mit einem Mal für immer glücklich sind (und bleiben). Doch ebenso viele Menschen werden davon berichten können, dass diese Annahme ein Trugschluss ist.

Als passendes Beispiel fallen uns an dieser Stelle Personen ein, die durch Zufall zu viel Geld gekommen sind, wie etwa durch einen größeren Geldgewinn oder ein üppiges Erbe. Häufig ist es so, dass das Geld schnell ausgegeben ist und die Menschen am Ende unglücklicher sind als zuvor.

Das Ziel „Ich will reich werden“ beschreibt im Prinzip nur eine Etappe, was aber kommt danach? Wie geht man mit einem plötzlichen Geldsegen um? Und was kann man tun, um schließlich finanziell auf der sicheren Seite zu bleiben? (Kleine Anmerkung: Fragen Sie Ihren Steuerberater!)

Das Glück als kleine Zusammenfassung

Auf den Punkt gebracht kann man sagen: Glück ist kein Zufall, sondern beschreibt die individuelle Einstellung zum Leben. Denn in erster Linie kommt es darauf an, welchen Blick wir ganz persönlich auf die Dinge haben, wie wir sie sehen und beurteilen.

Und was macht persönliches Glück überhaupt aus? Für die einen ist Glück ein Gefühl des Wohlbefindens, welches beispielsweise durch gute Freundschaften erlebt wird; durch Beisammensein im Kreis ihrer Lieblingsmenschen.

Andere hingegen verbinden Glück mit dem schönen Gefühl, wenn ein Projekt erfolgreich zum Abschluss gekommen ist – auch wenn der Weg eigentlich das Ziel ist. Denn laut Alex Fischer ist tatsächlich der kreative Erschaffungsprozess der Weg zum Glück – sowie das Erreichen von Zwischenetappen – also die kleinen Zwischenergebnisse auf dem Weg.

Zudem muss man das, was man tut, auch wirklich lieben – also das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Wir zum Beispiel lieben die Arbeit in und an unserer eigenen Steuerkanzlei. 😊

Wer an seiner finanziellen Absicherung arbeitet, dies aber nur mit hoher Selbstüberwindung vermag; wer diese Aufgabe mit zu großem Kraftaufwand oder durch unliebsame Arbeiten angeht, wird am Ende kaum glücklich werden – falls das Ziel überhaupt erreicht wird! Ist der Weg zu steinig, besteht nämlich die Gefahr, das Projekt nicht abzuschließen – also gilt es, für sich selbst den richtigen Weg zu finden.

Glück durch Selbstbestimmung

Wir wissen inzwischen, dass Glück nicht viel mit Reichtum zu tun hat, denn auch finanziell gut situierte Menschen können äußerst unglücklich sein, während manche Menschen mit nur wenig Besitz sehr glücklich durch ihr Leben gehen.

Was Menschen zufrieden macht, ist unter anderem die Tatsache, über sein Leben selbst bestimmen zu können; Aufgaben aus eigenem Antrieb anzugehen (intrinsische Motivation, Sie erinnern sich?) und dafür auch entsprechend die Verantwortung zu übernehmen.

Das ist übrigens auch ein Grund, wieso Mitarbeiter in Firmen glücklicher zur Arbeit gehen, wenn sie das Gefühl haben, dass sie aus eigenem Antrieb heraus ihre Aufgaben bewältigen – ganz im Gegensatz zu Angestellten, die kaum oder keinen Ermessensspielraum in ihrem Arbeitsalltag finden, was sich früher oder später auf das Unternehmen selbst auswirkt (etwa hohe Fluktuation, erfolgloses Recruiting, etc.)

Wer das Gefühl hat, den Alltag eines Unternehmens aktiv mitgestalten zu können – wem also etwas zugetraut wird und wer sich bewusst sein darf, dass seine Arbeit wertvoll ist, der wird mit einer ganz anderen Arbeitsmoral an die Sache herangehen, als jemand, der sich nur als kleines, nichtssagendes oder gar austauschbares Rädchen im Unternehmen fühlt.

Es macht Menschen glücklich, gestalten zu dürfen – ob ihr eigenes Leben oder ihr Arbeitsleben; nur wer macht, was er wirklich liebt – was ihm wirklich liegt – wird ein Gefühl echten Glücks entwickeln können.

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied

Betrachten wir dieses Sprichwort einmal aus einer anderen Perspektive, so können wir sagen: Wer die Chance hat, in seinen Entscheidungen frei zu sein und entsprechend agieren zu dürfen, hat gleichzeitig auch das Gefühl, sein eigenes Glück in der Hand zu haben – was wiederum glücklich macht. 😊

Sein eigenes Glück muss man also quasi „selbst schmieden“ – wer in seinen Handlungen unfrei oder fremdbestimmt ist, wird in der Regel eher unglücklich sein. Denn Glück ist das Ergebnis von selbstbestimmtem Handeln.

Wer sich in seinen täglichen Entscheidungen frei fühlt, lebt mit dem guten Gefühl, über sein eigenes Glück zu bestimmen, es zu schmieden – und ist somit in der Regel glücklicher. 😊

Kleine Alltagstipps für mehr Glück

Das kleine Glück – im Laufe unseres Lebens und unserer Erfahrungen ändert sich unser Verständnis von Glück. Wir finden unser kleines Glück etwa im bewussten Genuss einer schönen Tasse Tee oder Kaffee, oder in der entspannenden Nackenmassage unseres Physiotherapeuten!

Man kann sagen: Je älter wir werden, umso mehr erfreuen wir uns auch dem buchstäblichen „Blümchen am Wegesrand“ und finden zu mehr Zufriedenheit.

Was macht noch glücklich? Wie kann man seinem eigenen Glücklichsein ein bisschen auf die Sprünge helfen? … Genau, die Lösung liegt schon in der Frage verborgen, und zwar im Wörtchen „helfen“. Wir Menschen sind soziale Wesen, dieser genetische Charakterzug entspricht unserer Natur. Ich hoffe, wir bleiben dies auch noch eine Weile. 😉

Im Prinzip kann man sagen, dass sämtliche Dinge, welche unsere zwischenmenschlichen Beziehungen stärken, glücklich machen – und zwar den Empfangenden wie auch (meist sogar noch mehr) den Gebenden!

Es sind oft diese kleinen freundlichen Gesten der Hilfsbereitschaft, welche glücklich machen und uns tragen – plus dem Wissen, jemand anderem ein Stückweit geholfen zu haben. Nicht umsonst heißt es schließlich: „Geben ist seliger denn nehmen“ – denken Sie alleine nur daran, wie glücklich es Sie macht, jemandem etwas zu schenken – und die Freude zu sehen, die Sie damit auslösen!

Lächeln Sie, strahlen Sie!

Das Interessante ist: Es macht beinahe keinen Unterschied, ob wir aus Freude lächeln – oder dies völlig ohne Grund tun. Denn die Gesichtsmuskeln, welche beim Lächeln zum Einsatz kommen, senden Signale in unser Gehirn, welches augenblicklich Glückshormone ausschüttet.

Glückshormone können auf vielfältige Weise wirken, sie können Angst auflösen, sie wirken Schmerzen sowie Entzündungen entgegen und stärken zudem unser Immunsystem! Möchten wir unser Glück ein bisschen „hinter dem Ofen hervorlocken“, dann sollten wir einfach öfter lächeln … Probieren Sie es doch jetzt gleich einmal aus. 😊

Verzeihen Sie sich selbst Fehler

Es ist erwiesen, dass wir zu anderen Personen oft großzügiger sind als uns selbst gegenüber. Die meisten Menschen gehen mit sich härter ins Gericht, als sie das jemals mit anderen Menschen tun würden!

Nun, das Leben läuft nicht immer seidig glatt und rund, manchmal hakt und klemmt es, wenn zum Beispiel ein Fehler passiert ist. Wer jetzt nicht am liebsten restlos zerknirscht im Boden versinken möchte, sondern zu sich sagt: „Ja, ist passiert, kann passieren – aber morgen sieht die Welt schon wieder anders aus!“ – wer also Glück nicht mit „Perfektion“ gleichsetzt, sondern auch mal Fünfe gerade sein lassen kann, geht in jedem Fall glücklicher und entspannter durchs Leben! Fehler und auch mal ein Rückschlag gehören dazu, davon geht in der Regel die Welt nicht unter!

Sporteln Sie ein wenig

Bewegung macht glücklich – ein kleines Workout hier, ein bisschen Radeln da – mit ein wenig Sport können Sie täglich Ihr Wohlbefinden (und Ihren Glückspegel) steigern. Wenn Sie laufen oder radeln, halten Sie sich zum einen fit, zum anderen setzen Sie Glückshormone frei, die zum einem Adrenalin abbauen und gleichzeitig den Kopf frei machen.

Mit Bewegung an frischer Luft können Sie tatsächlich einen gesunden Abstand zu allen möglichen Problemen gewinnen und meist auch zu guten Lösungen finden. Für Glücksgefühle ist Bewegung tatsächlich das A und O.

Aktives Leben bedeutet Planung

Leben Sie Ihr Leben aktiv und kommen Sie „aus dem Knick“, wie man so schön sagt. Planen Sie etwas Schönes, gestalten Sie Ihre Zukunft! Mit der Aussicht auf etwas Schönes wecken (und erschaffen) Sie Vorfreude, und gerade die Aussicht auf etwas Tolles beflügelt ungemein!

Es ist eine gute Sache, im Hier und Jetzt zu leben, aber es macht auch große Freude, sich auf etwas Bevorstehendes zu freuen! Ob Sie die wunderbare Traumreise nach Neuseeland planen, oder Ihre rauschende Geburtstagsfeier inmitten Ihrer Lieben – Vorfreude steigert die Laune und ist eine glücklich machende Etappe zu einem bestimmten Ziel.

Genießen Sie die Natur

Eine interessante Kunst kommt aus Japan: Shinrin Yoku – die Kunst des „Waldbadens“. Wer viel Stress im Leben erfährt, kann im Wald wunderbar (und bewusst) abschalten, denn sein Mikroklima mit all den würzigen Gerüchen nach Moos, Holz, Harz und Pilzmyzel beruhigt und macht glücklich.

Beim Waldbaden geht es in erster Linie um Entschleunigung – den Wald in seiner heilenden Atmosphäre wahrzunehmen, und zwar mit allen Sinnen! Beobachten, hinhören, riechen – tief einatmen! Hier gibt es keine To-do-Liste, sondern einfach nur Entspannung – und Glückshormone! Und das zudem völlig gratis! Der „freie Kopf“ ist meist im Paket mit enthalten 😉.

Eigenständigkeit plus Entscheidungen!

Das ist der Punkt, den wir schon vorher angesprochen haben und der besonders für Unternehmer interessant sein kann: Eigenständige Entscheidungen machen glücklich! Wer sich nicht als unbedeutendes Rädchen im Getriebe fühlt, sondern wem Kompetenz zugetraut wird und wer diesbezüglich Entscheidungen treffen kann, fühlt sich glücklicher! Ich vermute, dies werden Sie bestimmt bereits beim Gründen Ihrer eigenen Existenz festgestellt haben.

Wenn Sie als Unternehmer Mitarbeiter beschäftigen, können Sie den allgemeinen Workflow und die Arbeitszufriedenheit steigern, indem Sie Ihren Mitarbeitern ermöglichen, ebenfalls selbstständig Entscheidungen zu treffen, denn wer das Gefühl der Eigenständigkeit erlebt, fühlt sich nicht nur viel freier, sondern erledigt seine Arbeiten auch gerne! Sie können sich dies zunutze machen, indem Sie Ihren Mitarbeitern einen bestimmten Handlungsrahmen ermöglichen, so wird aus der Arbeit „das Projekt“ des jeweiligen Mitarbeiters.

Tanzen Sie auch mal aus der Reihe

Eine spontane Überraschung oder ein unerwartetes Ereignis kann die Laune im Handumdrehen anheben. Das muss nicht einmal etwas „weltbewegendes“ sein, eine Kleinigkeit reicht schon aus – und wenn Sie zum Nachmittag für Ihre Kollegen Kaffee zubereiten und ein paar schöne Stücke Kuchen auf den Tisch stellen – ohne besonderen Anlass, einfach nur so. Das löst positive Gefühle aus – spontane Freude und ein kleines Glücksgefühl 😊

Gehen Sie neue Wege

Versuchen Sie etwas Neues, verlassen Sie auch mal den ausgetretenen Pfad. Machen Sie doch mal etwas anderes, lernen Sie zum Beispiel eine Fremdsprache oder etwas, was Sie schon immer können wollten. Wenn uns Tätigkeiten gelingen und das Ergebnis gut wird, fühlen wir Spaß und Freude – und sind stolz auf das, was wir können und erreicht haben. Entwickeln Sie neue Fertigkeiten, das macht glücklich.

Das Wichtigste zum Schluss: Pflegen Sie Familienleben und Freundschaft

Es sind die Beziehungen zu anderen Menschen, die unser Leben farbenfroh und glücklich gestalten. Durch Familie und Freunde erfahren wir Wohlbefinden; Zeit im Kreis der Lieben ist Lebensqualität pur und schenkt uns in der Regel ein tiefes Gefühl von Glück und Zufriedenheit.

Selbst wenn es viel zu tun gibt – die Zeit mit Familie und Freunden ist kostbar und durch nichts zu ersetzen, sie gibt uns Kraft, stärkt unseren Rücken durch Zusammenhalt und hält uns letztendlich psychosozial gesund.

Last but not least

Sie in Ihrer Rolle als Unternehmer*in können wahre Glücksmomente erleben, indem Sie sich immer wieder neue Ziele stecken und auf diese hinarbeiten. Ermöglichen Sie dies auch Ihren Mitarbeitern. Wenn Sie sich realistische Ziele setzen, die Sie in Etappen tatsächlich auch erreichen können, wird allein schon das Erfolgserlebnis für Glücksgefühle sorgen!

Wenn Sie sich Herausforderungen stellen und neugierig sowie kreativ bleiben, wird jeder Tag etwas Neues bringen! Es bleibt spannend! Aber vor allen Dingen kommt das Glück zu dem, der seine Arbeit auch wirklich liebt.

Wenn Sie beispielsweise ein Unternehmen nur aus dem Grund führen, weil sie aus purem Pflichtgefühl in die beruflichen Fußstapfen Ihrer Eltern getreten sind, aber eigentlich vollkommen andere Interessen und Ideen haben, sollten Sie früher oder später geordnet ihrer tatsächlichen (Selbst)Bestimmung folgen.

Betrachten Sie nicht nur Ihr Unternehmen, sondern Ihr ganzes Leben als Ihr persönliches Projekt. Und wenn Ihr jetziges „Blatt“ Sie nicht glücklich macht, mischen Sie die Karten einfach neu. Bestimmen Sie tatsächlich selbst über Ihr Leben und genießen Sie wahre Glücksmomente – das war unser kleiner Spaziergang ins Glück!

Liebe Blogleser*innen, wir hoffen, dass wir Sie mit unserem heutigen Blog ein bisschen mitnehmen konnten auf dem Weg in Richtung Glück und möchten den Beitrag mit folgendem Zitat schließen: „Glück haben ist Glück, aber glücklich sein ist eine Kunst“ – unbekannt. Werden wir also alle ein bisschen Künstler – „Lebenskünstler“ – auch wenn wir täglich als Unternehmer*innen unsere Frau/ unseren Mann stehen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen für heute eine wunderbare Zeit – bis zum nächsten Mal!

Herzlichst, Ihr Team Everding + Schulz

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